„… Es gibt nicht viele Hörbücher mit Lyrik, es gibt ja auch nicht viele gedruckte Lyrikbände, jedenfalls nicht in den Bestsellerlisten und im sonstigen „Geranke“. […] Umso höher ist es dem Kaleidophon-Verlag in Berlin anzurechnen, dass er dieses eine, dafür aber sehr kompakte Scheibchen, samt sehr ordentlichem Begleitheft über Max Herrmann-Neisse herausgebracht hat. Die Schauspieler Martina Mann und Thomas Neumann, jene als kundige Kunsthistorikerin, dieser als der Dichter persönlich, bringen darauf zusammen mit Experten-Originaltönen und etwas Hintergrundmusik einen sehr dichten und vor allem authentischen, erstaunlich authentischen Gesamteindruck dieses Max Herrmann-Neisse zustande. …“ 

Roland Knie für ORF Ö1 „Hörbücher“  vom 15. August 2012
....................................................................................................
Max Herrmann-Neisse, exzessiv expressiv
„… Ein Hörbuch, klug aus den Materialien einer Tagung zu Werk und Wirkung Herrmann-Neisses komponiert, lässt jetzt aufhorchen, und es verschmelzen dieses Leben, dieses Werk zu einem einzigen Schrei der Verzweiflung. Als Klangcollage mit Lautzitaten und evokativen Stimmungen illustriert, verfehlt das Hörbild nicht seine Wirkung.“

Christiane Zintzen für NZZ Feuilleton – Neue Hörbücher vom 05.10.2012
....................................................................................................
Protagonist der Berliner Bohème
„… Dieses akustische Porträt besticht durch die Kunst Thomas Neumanns, der präzise und schnoddrig zugleich artikulieren kann, und durch die Gespräche mit Kennern, darunter Klaus Völker, der die «Gesammelten Werke» Herrmann-Neisses herausgegeben hat.“

Jens Bisky für Süddeutsche Zeitung Literatur – Hörbuch vom 09.10.2012