“Der Briefwechsel dokumentiert bis ins Kleinste, wie die Beziehung aus der hochmütigen Freizügigkeit der Bohème in tiefste Niederungen kleinlichen Ehestreits stürzte. […] Szenen einer Ehe auf dem Kampfplatz der Sprache: eine Katastrophe in Nahaufnahme.“

Christiane Zintzen für NZZ Feuilleton vom 03.02.2012
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Romantisches Drama für Biografieliebhaber
„[…] Man seufzt unwillkürlich, ein bisschen verzückt und sehnsüchtig. So schön kann Liebe klingen. So schön war sie auch, zu Beginn, die Liebe zwischen dem schwedischen Autor Strindberg und der österreichischen Journalistin Frida Uhl. […] Zweieinhalb Jahre dauerte ihre Achterbahn-Liaison und ihr intensiver Briefwechsel aus dieser Zeit. […] Die Ehe scheitert, und das Tondokument dazu ist eine Wucht an Emotionen, die einen lächeln, seufzen aber auch schon mal mit den Augen rollen lässt.“

Marlis Schaum für Deutsche Welle Bücherwelt / Aufgelesen vom 29. Dez. 2011
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Kleine Vorschule der Hölle
„… kein größeres Vergnügen als der Grusel fremden Beziehungsleids.“

Jens Bisky für Süddeutsche Zeitung „Literatur“ 06.12.2011
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 „[…] André Jung, ein prägender Schauspieler der Münchner Kammerspiele, spricht Strindberg mit bitterbösen Untertönen. Das Unausgesprochene ist schlimmer als jede offene Beleidigung. Fast immer brodeln Aggression, Enttäuschung und tiefe Selbstzweifel in seiner Stimme. Katja Kolm findet als Frida direktere Töne. Sie porträtiert eine aufopferungsvolle Frau, die für Strindberg arbeitet und versucht seine Texte zu verkaufen. Dafür erntet sie heftige Vorwürfe. Bis sie nicht mehr kann. […] verliert Frida nicht die Fassung. Sie analysiert, was gerade passiert. Das sind die beeindruckendsten Momente des Hörbuchs. […] Der Titel des Hörbuchs überzeugt: "Der Abgrund, der uns verschlang", ein Zitat aus einem ihrer letzten Briefe an Strindberg. […] Es ist ein liebevoll gestaltetes Hörbuch, subtil in den Nuancen, präzise in der Zusammenstellung der Texte.“

Stefan Keim für Deutschlandradio Kultur Radiofeuilleton “Kritik“ vom 2. Dezember 2011
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"Ehehölle mit Poststempel […]"

Stefan Keim für WDR 3 Passagen vom 3. November 2011

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